Wir stellen uns vor

Unsere Vision, unsere Geschichte, unser Team

Wir wollen Jugendbeteiligung gesellschaftlich etablieren

Betreuung GruppenzusammenhaltWie werden Jugendliche zu mehr Engagement ermutigt und befähigt? Wie werden Jugendliche befähigt in der Demokratie mitzuwirken? Wie werden ihre Beteiligungs­horizonte erweitert? Das sind die großen Fragen, an denen sich das Freiwillige Jahr Beteiligung orientiert. Mit unserem Programm wollen wir langfristig gesellschaftlich für die Interessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sensibilisieren und die Beteiligung junger Menschen an politischer Willensbildung zum selbstverständlichen Standard gesellschaftlichen Zusammenwirkens machen.

Mit diesem Ziel haben sich Schulen, Stiftungen und Vereine aus Berlin und Brandenburg zusammengeschlossen, um jungen Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen Partizipations­projekte zu gestalten, Mitwirkungs­strukturen zu begleiten, und Angebote zur politischen und demokratiepädagogischen Bildung zu machen.

Wir stellen die Freiwilligen in den Mittelpunkt

Betreuung GruppenzusammenhaltWir haben das Freiwillige Jahr Beteiligung im Anschluss an unsere eigenen Erfahrungen im BFD und FSJ entwickelt. Wir wollten einen Freiwilligendienst von Freiwilligen für Freiwillige auf die Beine stellen, und dabei Jugendbeteiligung thematisch ins Zentrum stellen. Dieser Ansatz, und diese Kombination, ziehen sich auf vielfältige Weise durch das komplette Programm.

Wir nehmen die Freiwilligen auf Augenhöhe wahr und ernst. Die Freiwilligen sind selbstständig handelnde Personen, die ihr Wirken selbst einschätzen und beurteilen können. Sie handeln in eigener Verantwortung innerhalb ihres Umfeldes. Sie als mündige Personen zu behandeln ist für uns selbstverständlich.

Wir verstehen den Freiwilligendienst als ein Lern- und Orientierungs­jahr. Die persönliche Entwicklung der Freiwilligen steht im Vordergrund des Jahres. Wir bieten Raum zum Ausprobieren, Zeit zum Sammeln von Eindrücken und Erfahrungen, Platz um Fehler zu machen und Spaß zu haben beim Experimentieren.

Unser Programm wird ehrenamtlich getragen

einsatzstellen_header_6Aufstehen. Mitreden. Gestalten. Das ist unser Motto, so funktioniert das Freiwillige Jahr Beteiligung. Aufstehen, um die Rechte von jungen Menschen zu stärken. Mitreden, damit jede_r die Chance bekommt, seine_ihre eigenen Ideen einzubringen. Gestalten, weil wir bewusst Freiräume lassen, damit aus eigenen Ideen neue Projekte entstehen können.

Wir haben das Freiwillige Jahr Beteiligung ehrenamtlich aufgebaut, setzen es in den meisten Arbeitsbereichen auch ehrenamtlich um, und entwickeln es in unserem Gesamtteam ehrenamtlich weiter. Einmal im Monat treffen wir uns auf Gesamtteamtreffen, die den Freiwilligen des jeweils aktuellen Jahrgangs ebenso offen stehen wie unsere Teamklausuren.

Seit Programmstart, also seit dem Wechsel von der Vorbereitung zur Umsetzung des FJ Beteiligung, arbeiten wir in Hutgruppen und betreuen dort verschiedene Aspekte des Programmes. Mittlerweile gibt es 14 dieser Arbeitsgruppen, für Bildungstage und die Betreuung der Freiwilligen genauso wie für die Einsatzstellenakquise und die Programmentwicklung.

Unsere Bildungs- und Betreuungsformate sind passgenau

Betreuung Kollegiale BeratungUnser thematischer Fokus und unser konzeptioneller Ansatz erlauben es uns, passgenaue Bildungs- und Betreuungs­formate zu entwickeln. Mit Einsatzstellenbesuchen, kollegialen und Einzel­beratungen, und Bildungstagen und -fahrten haben wir ein erprobtes Repertoire an Angeboten, die wir zudem ständig weiterentwickeln.

Wir setzen auf Projektlernen. Projekte bieten die Möglichkeit, selbstständig Ziele und Aufgaben abzustecken, Verantwortung in einem überschaubaren Rahmen zu übernehmen, eigene Erfolge zu erleben, aber auch Kurskorrekturen vorzunehmen.

Wir setzen auf Prozesslernen. Das Freiwillige Jahr Beteiligung setzt auf informelle und non-formale Lernprozesse, die immer wieder und oftmals implizit Lerngelegenheiten bieten und die sich auf Interesse und Eigenantrieb gründen.

Wir setzen auf Reflexion. Die Reflexion der eigenen Überlegungen, der eigenen Haltung, der eigenen Rolle und des eigenen Wirkens tragen dazu bei, aus dem Freiwilligendienst ein Lern- und Orientierungsjahr zu machen.

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Winter 2012

Die Idee

Kurz nach unserem eigenen BFD/FSJ haben wir die Idee einen neuen Freiwilligendienst rund um das Thema Beteiligung auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es den Freiwilligendienst aus der Perspektive von Freiwilligen zu denken.

Beteiligung mehr als ein Schlagwort

Beteiligung soll nicht nur das Themenfeld des Programms sein, sondern alle Akteur_innen sollen bei uns die Möglichkeit haben das Programm mitzugestalten.
Frühjahr 2013

Der erste Zuwachs

Unser Team vergrößert sich auf 10 motivierte und junge Menschen. Das tolle dabei: Wir haben es erstmals geschafft, andere von der Idee zu begeistern und unsere flammende Motivation weiterzugeben.

Konzeption

Die kommenden Monate sind geprägt von Diskussionen und langen Abenden. Teilweise bis tief in die Nacht brainstormen und diskutieren wir. Häufig am Ende mit der Erkenntnis, dass nur noch der Nachtbus fährt.
Sommer 2013

Was denken potentielle Einsatzstellen?

Nachdem wir als Team aus unserer Idee die Vorstellungen konkretisiert haben, waren wir gespannt auf die Meinungen anderer. Von unseren Partner_innen haben wir gutes Feedback erhalten und dieses in der weiteren Konzeption berücksichtigt.
07. August 2013

Ein Name steht: Freiwilliges Jahr Beteiligung

Einige Wochen haben wir diskutiert, Interessen abgewogen und auch Geschmacksfragen erörtert. Doch diese Diskussion musste nun ein Ende haben, denn schließlich standen noch viele andere Dinge auf unserer Agenda. Ziemlich schnell waren wir uns hingegen bei unserem Untertitel einig: Aufstehen. Mitreden. Gestalten.
Herbst 2013

Trägerentscheidung

Als lose Initiative war es mittlerweile an der Zeit uns für eine Rechtsform zu entscheiden. Auch diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht und uns am Ende für die Vereine Demokratie & Dialog und Junges Engagement entschieden.
8. Dezember 2013

Das Konzept in unseren Händen

Nach unglaublich vielen und langen Diskussionen sind wir stolz darauf, dass wir das erste Mal unser gedrucktes Konzept in den Händen halten. An diesen 2. Advent werden wir uns noch lange erinnern.
Januar 2014

Auf der Suche nach Einsatzstellen

Das Konzept steht und die Planungen für den Start des Programms laufen. Mit der Unterstützung unserer Partner_innen sind wir auf der Suche nach Schulen und Organisationen, die als Einsatzstelle an unserem Projekt teilnehmen möchten.
14. Januar 2014

Die erste Bewerbung

Wir erhalten die erste Bewerbung eines potentiellen Freiwilligen und freuen uns umso mehr, dass gleich die erste Bewerbung so toll gepasst hat und die Person im 1. Jahrgang Teil unseres Programms war.
21. Januar 2014

Der erste öffentliche Auftritt

Auf dem Partizipationsstammtisch der Servicestelle Jugendbeteiligung stellen wir erstmals unser Programm öffentlich vor. Wir sind begeistert von der Faszination die wir auslösen. Am Ende müssen ein paar Menschen kuscheln, damit alle Platz finden.
Februar 2014

Die Ereignisse überschlagen sich

Die ersten Gespräche mit Einsatzstellen finden statt und wir erfahren große Begeisterung. Weniger Begeisterung kommt aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, die nicht nur an unserem Namen sondern auch an unserem Alter wenig Gefallen findet.
06./12. Februar 2014

Die Tage des jungen Engagements

In Form von zwei Tagen des jungen Engagements stellen wir unser Konzept vor allem potentiellen Einsatzstellen vor. Es ist unglaublich, auf wieviel positive Resonanz wir stoßen, die uns für die Arbeit der nächsten Monate sehr beflügelt.
Februar 2014

Unterstützung aus dem BMFSFJ

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Konzept steht, die Werbetrommel für Freiwillige und Einsatzstellen läuft, das BMFSFJ mag unsere Idee und diskutiert mit uns die Anerkennung der Einsatzstellen und die Vertragskonstruktionen.
13. Februar 2014

Die erste Einsatzstelle

Der Youth Bank Deutschland e.V. ist der erste Verein, der offiziell durch seinen Antrag auf Anerkennung Interesse als Einsatzstelle im FJ Beteiligung bekundet.
Frühjahr 2014

Die Ampel steht auf rot

Die Vorzeichen stehen gut. Doch auf einmal heißt es „die Ampel steht auf rot“ – so heißt es wenn im Bundesfreiwilligendienst kein Kontingent mehr vorhanden ist. Und niemand wusste: Wie lange dauert dieser Zustand an? Gibt es in diesem Jahr irgendwann wieder verfügbares Kontingent? Können wir mit unserem Programm starten?
10. Juni 2014

Kontingent zur Verfügung

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) gibt bekannt, dass ab dem 16. Juni 2014 wieder Vereinbarungen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes geschlossen werden können. Wir freuen uns, dass eine weitere Hürde genommen ist.
16. Juni 2014

Die Ampel springt auf grün

Ab heute können Vereinbarungen wieder geschlossen werden und darauf sind wir vorbereitet. Die Daten der Freiwilligen liegen parat und früh ab 6 Uhr sind wird damit befasst die Vereinbarungen in das System des Bundesamtes einzugeben. Doch wir sind nicht die einzigen, die auf die Kontingentfreigabe gewartet haben und die Homepage des Bundesamtes ist überlastet und erst gegen 16 Uhr haben wir es geschafft die erste (!) Vereinbarung erfolgreich in das System einzugeben.
08. Juli 2014

Die Einsatzstellen kommen zusammen

Im Rahmen eines Tages des jungen Engagements kommen vor allem unsere Einsatzstellen zusammen. Mit dabei ist auch der Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Gemeinsam blicken wir auf den Start unseres Programms. Für uns ist das sehr spannend und aufregend, denn das erste Mal sind wir mit so vielen Einsatzstellen zur gleichen Zeit am gleichen Ort.
01.August / 01.September 2014

Aus Planung wurde Wirklichkeit

Lange haben wir daran gearbeitet und viel Überzeugungsarbeit haben wir geleistet. Jetzt stehen wir an dem Punkt, an dem insgesamt 19 Freiwillige offiziell ihren Bundesfreiwilligendienst im Rahmen des Freiwilligen Jahres Beteiligung absolvieren. All unseren Unterstützer_innen möchten wir noch einmal Danke sagen.
Unser Team besteht längst nicht mehr nur aus den 8 Personen, die Ende 2012 die Idee hatten, einen Freiwilligendienst rund um das Thema Beteiligung auf die Beine zu stellen und diesen aus der Perspektive von Freiwilligen zu denken. Wir sind um einiges gewachsen und darauf sind wir stolz. Dazu gestoßen sind vor allem ehemalige Freiwillige, die von der Idee des Programms genauso wie die Gründer_innen begeistert sind und ihre eigenen Erfahrungen in die weitere Programmentwicklung einfließen lassen. Aber auch bei unseren beiden Trägervereinen haben wir viel Begeisterung ausgelöst und erhalten von dort tolle Unterstützung in vielen Bereichen des Programms.